Mit hochkarätigen Gästen kehrt On the Fly am 29. TICKETS HIER und 31. TICKETS HIER Januar auf die Bühne zurück. Das Motto dieser beiden Tanz- und Konzertabende lautet: gemeinsam und solidarisch.
Mit Bariton Matthias Horn und Pianist Christoph Ullrich (am 29. Januar) und Musiker*innen des Klangforum Heidelberg (am 31. Januar) hat das UnterwegsTheater wieder besondere Gäste für seine zwei zusätzlichen Vorstellungen. On the Fly ist der Titel des neuen Tanzstücks von Jai Gonzales und beschreibt programmatisch die Arbeitsweise eines freien Ensembles.

On the Fly von Jai Gonzales und dem UnterwegsTheater Ensemble beschreibt ein Lebensgefühl ohne festen Boden unter den Füßen, voller Hochgefühle und Fallhöhe, im vollen Vertrauen auf die Mannschaft. Der Tanz zelebriert Leichtigkeit als eine Haltung, die sich der eigenen Kraft bewusst ist und ihr Nahrung gibt, indem sie in Bewegung bleibt.
Der Heidelberger Bariton Matthias Horn und der Frankfurter Pianist Christoph Ullrich haben für die Vorstellung am 29. Januar ein literarisch-musikalisches Programm zum Thema LUFT zusammengestellt. Mit Werken von Robert Schumann, Günter Grass, Aaron Copland, Jean Paul, Morton Feldman, Antoine de Saint-Exupéry, Franz Schubert, Ernst Jandl, Domenico Scarlatti, Karl Kraus, Victor Ullmann und vielen anderen nähern sie sich diesem unsichtbaren und doch unverzichtbaren Element in vielfältiger Weise: Denn nicht die viel beschäftigten Augen, sondern die Ohren sind es, die die allerersten und auch die allerletzten Sinneseindrücke unseres Lebens vermitteln. Matthias Horn und Christoph Ullrich konzertieren seit vielen Jahren gemeinsam unter anderen bei den Niedersächsischen Musiktagen, dem Würzburger Mozartfest, den Ludwigsburger Festspielen und den internationalen Musiktagen des Domes zu Speyer.
Am 31. Januar sind Solist*innen des Klangforum Heidelberg zu Gast bei „On the Fly“: Sopranistin Clémence Boullu und J. Marc Reichow am Flügel eröffnen mit einem Liedprogramm, das den Bogen spannt von Camille Saint-Saëns‘ textloser Nachtigall und Viktor Ullmanns Vertonungen der fünfhundert Jahre alten Sonette von Louize Labé bis zu Cathy Berberians legendärer „Stripsody“, einer Vokalperformance mit Comictexten. Danach performt der Schlagzeuger Boris Müller sein sinnlich-experimentelles Werk „Lithosphäre“ (= steinerne Hülle der Erde), das sich mit Klängen beschäftigt, die auf die unterschiedlichste Weise natürlich oder künstlerisch von Steinen erzeugt werden. Die Materialien und Instrumente dieser Solo-Improvisation hat der Schlagzeuger selbst gesammelt bzw. gebaut.

