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Gala der Preisträger*innen des 28. internationalen Solo-Tanz-Theater Festivals – am 17.11.2024 um 20 Uhr in der HebelHalle

Emma-Lynn MacKay-Ronacher
Photo: Jo Grabowski

Die Gala der Preisträger*innen des 28. internationalen Solo-Tanz-Theater Festivals ist am 17.11.2024 um 20 Uhr zu Gast in der HebelHalle, UnterwegsTheater Heidelberg. Der renommierte Wettbewerb bietet Entdeckungen, Überraschungen und vor allem einen spannenden Einblick in die aktuellen Entwicklungen der zeitgenössischen Tanzszene weltweit. Jedes Jahr bewerben sich mehrere hundert Tanzschaffende aus aller Welt.

Neun bis zwölf Minuten müssen die Solostücke lang sein und von einer zeitgenössischen, möglichst eigenen Bewegungssprache geprägt – das sind die wesentlichen Teilnahmebedingungen des internationalen Solo-Tanz-Theater Wettbewerbs. An drei Tagen werden im Rahmen eines Festivals in Stuttgart eine Vorauswahl aus allen Bewerbungen öffentlich präsentiert und die Preisträger*innen durch eine Fachjury ermittelt. Als Gala-Programm gehen diese mit ihren Stücken dann auf Gastspielreise durch verschiedene Theater in Deutschland und Europa sowie – seit einigen Jahren – auch auf eine Tournee durch Brasilien.

2024 ist bereits die 28. Ausgabe des Wettbewerbs, den der Tänzer, Choreograph und Pädagoge Marcelo Santos 1997 in Stuttgart gründete. Die sechs Preisträger*innen stammen aus Südkorea, Brasilien, Kanada, Italien und Frankreich. Den ersten Preis Choreographie bekommt die koranische Choreographin Subin Cho für ihr Stück Fragile, das die Jury würdigt als „eine aktuelle Geschichte in einer sehr präzisen Bewegungssprache. Die Ehrlichkeit, der Minimalismus und die Einfachheit der Choreographie bestimmen das Timing und die Dynamik, die die Jury während des gesamten Stücks gefesselt haben. Die herausragende Leistung der Tänzerin weckt viele Emotionen.“

Unter den Preisträgern Tanz hebt die Jury den Italiener Davide Benigni hervor, ehemaliger Tänzer unter anderem am Pfalztheater Kaiserlautern unter James Sutherland: „Ein begabter Tänzer mit einem hohen technischen Niveau, der den Raum und dessen Dimensionen auf sehr intelligente Weise beherrscht. Der geschulte Körper ist bereit, komplexe Bewegungsinformationen zu entwickeln.“

Weitere Preisträger*innen 2024 sind: Aline Braun (Frankreich), Vitor Hamamoto (Brasilien), Emma-Lynn MacKay-Ronacher (Kanada) und Sofia Scarpellini (Italien). Die Preise für die Kategorien Tanz und Choreographie sind zwischen 1500 und 3500 Euro dotiert und werden von der Stadt Stuttgart und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gesponsert.

 

Programm:

1. Preis Choreographie, Residenzpreis „Bridges over the waves“, DAF International Award

Choreografie & Tanz: Subin Cho (Republik Korea) mit „Fragile“

2. Preis Choreographie, Publikumspreis

Choreografie & Tanz: Gianni Notarnicola (Italien) mit „KAMA“

3. Preis Choreographie

Choreografie: Aline Braun (Frankreich) mit „ORIGAMI“

Tanz: Sofia Scarpellini (Italien) Workshop Prize of the Copenhagen International Dance Festival

1. Preis Tanz, SDC International Residency

Choreografie & Tanz: Vitor Hamamoto (Brasilien) mit „Missing names“

2. Preis Tanz, Publikumspreis, DANTZAZ SARIA Residenzpreis

Choreografie & Tanz: Davide Benigni (Italien) mit “I feel that I’m missing something but I hardly know what.”

3. Preis Tanz

Choreografie & Tanz: Emma-Lynn MacKay-Ronacher (Kanada) mit „What She Saw“

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