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The art of pinhole photography, Fotoausstellung, Kurator Markus Kaesler, Vernissage am Donnerstag, 8.9.22, 18:00 Uhr, Sousol/HebelHalle

8. September @ 18:00 - 24. September @ 20:00

8.-24.9.2022 – 3. Fotoausstellung – art of pinhole photography – Kurator Markus Kaesler, Heidelberg

Vernissage am Donnerstag, 8.9.22, 18:00 Uhr, Sousol HebelHalle

Öffnungszeiten: Fr/Sa, 17-20 Uhr // So, 16-20 Uhr

Finissage am Samstag, 24.9.22, 18:00 Uhr, Sousol HebelHalle

Arbeiten von Yuliia Belska, Alexander Endrullat, Hermann Fauser, Waltraud Frese, Citlalli González, Matthias Hagemann, Marco Mehringer, Jochen Steinmetz.

Bereits die dritte pinhole-Ausstellung präsentiert Markus Kaesler in Zusammenarbeit mit dem UnterwegsTheater im Sousol der HebelHalle. Damit findet diese Trilogie ein fulminantes Ende. Hervorragend auch der Katalog mit Fotos aller 25 beteiligten, regionalen wie internationalen FotografInnen. Markus Kaesler ist berufenes Mitglied der DGPh / Deutsche Gesellschaft für Photographie e.V.. Preisträger des Jobo – Grossformat – Preises 2018.

“Fotografie erscheint auf den ersten Blick als rein technisches Medium zur Abbildung der Wirklichkeit. Dafür bieten digitale Techniken immer bessere Möglichkeiten. Markus Kaesler geht mit seinen Pinhole-Aufnahmen den umgekehrten Weg. Der völlige Verzicht auf moderne Techniken reduziert das Medium auf das Wesentliche; Licht und Zeit, Ort und Bewegung. Damit reflektiert Kaeslers Werk grundsätzlich die Bedingungen seiner eigenen Entstehung. Er stellt Fragen, die über die bloße Darstellung hinausgehen. Was passiert, wenn Licht unterschiedlicher Herkunft auf dasselbe Bild einwirkt? Oder wie sieht die Entfernung zwischen zwei Orten aus? Die dabei entstehenden Übergänge und Zwischenräume machen den besonderen Reiz von Kaeslers Werken aus.” Mathias Wiebach

Die Infos von Markus Kaesler:

the art of pinhole photography, 08.09. –24.09.22

Heidelberg, Hebelhalle SOUSOL

Vernissage: 08.09.22, 18 Uhr

Zum dritten Mal findet vom 08.09 – 24.09. die internationale Ausstellung ‚the art of pinhole photography‚ , die sich der Lochkamera- Fotografie widmet, im SOUSOL der Hebelhalle in Heidelberg statt.

Die Bandbreite der gezeigten Arbeiten beschreibt ein breites Spektrum zeitgenössischer künstlerischer linsenfreier Fotografie. Die in der diesjährigen Ausstellung vertretenen Künstlerinnen und Künstler zeigen mit ihren konzeptionellen Herangehensweisen die mannigfaltigen Ausdrucksmöglichkeiten der minimalistischen linsenfreien Aufnahmetechnik.

Kurator Markus Kaesler hat eine spannende Auswahl serieller Arbeiten zusammengestellt, die ein besonderes Augenmerk auf konzeptionelle und narrative Elemente legen und über das Ziel des reinen Abbildens der Realität hinausgehen. Darunter einige Positionen, die im Zuge aktueller politische Entwicklungen an Relevanz und Aussagekraft gewonnen haben.

Die Fotografien von Hermann Fauser sind Zeitdokumente, die während seiner Kriegsgefangenschaft in den USA entstanden sind.

Marco Mehringer nutzt für seine Arbeit ‚Schusslicht Sarajevo‚ Einschusslöcher des Balkankrieges als ‚Blendenöffnungen‘ für seine Grossformate. Zu sehen ist Licht, das durch ein Loch fiel, welches wiederum von einem Projektil ins Mauerwerk gerissen wurde – mit dem einzigen Ziel, Menschen zu verletzen oder zu töten; eine Arbeit, die durch den neuerlichen Krieg in Europa  erschreckend  aktuell ist.

Eine direkte Reaktion der Künstlerinnen und Künstler auf die Isolationserfahrung während der Corona Pandemie ist das ‚Pinhole Planet Proximity Project‚ von Matthias Hagemann. Kleine Lochkameras reisen zu einer Zeit, die durch Reisebeschränkungen und Lockdown geprägt ist, um die Welt und global isoliert arbeitende Künstlerinnen und Künstler begegnen sich in mehrfachbelichteten Selbstportraits optisch auf Film.

Unter dem Titel ‚Julietta has a gun‚ zeigt Yuliia Belska aus Kiev Selbstinszenierungen, die an die Ästhetik des Film Noir erinnern.

Waltraud Frese beschreibt in ihren Architekturaufnahmen eine autonome und abstrahierte Bildsprache, weitgehend losgelöst von der abbildenden Funktion. Sie kehrt in ihrem ‚Grenzgang Negativ‚ das Bild um und nähert sich über das Negativ der Fotografie von innen her. In Grenzgängen der ganz anderen Art bewegen sich die panoramischen Darstellungen des Horizontes von Citlalli González , ebenso wie die Darstellung von Zellteilung von Jochen Steinmetz.

Alexander Endrullat verbindet das Positiv-Negativ-Arbeiten und das Überbrücken von räumlicher Distanz. Auf Reisen erstellt er Papiernegative, die er vor Ort entwickelt und als Postkarten verschickt. Abschliessend erstellt er daraus Papierpositive. Alle Spuren wie Poststempel, Schrift, Kratzer und Knicke bleiben erhalten und werden letztlich in den finalen Arbeiten sichtbar.

Ausstellungsdauer: 08.09 – 24.09.22

Öffnungszeiten: Fr./Sa. : 17 – 20 Uhr

So: 16 –20 Uhr

Die Ausstellung wird gezeigt im Rahmen des 720 Stunden Festivals des UnterwegsTheater Heidelberg.

Kontakt: Markus Kaesler / Kurator //  0179 -7913920 // mkaesler@yahoo.de

Details

Beginn:
8. September @ 18:00
Ende:
24. September @ 20:00
Veranstaltungskategorien:
, , ,
Webseite:
www.unterwegstheater.de

Veranstalter

UnterwegsTheater Heidelberg gGmbH

Veranstaltungsort

UnterwegsTheater / HebelHalle
Hebelstr. 9
Heidelberg, 69115 Deutschland
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